RUNEN
Im Hexentum kennt viele verschiedene Arten von Runen.
Es gibt die sogenannten „Hexenrunen“, die keltischen Runen, auch „Ogham“ genannt und die Nordischen Runen. All diese Arten werden sowohl zur Divination als auch zur Unterstützung in Ritualen verwendet.
Was sind Runen?
Die Runen waren die Schriftzeichen der alten nordischen Völker. Sie haben mehrere Verwendungszwecke. Zum einen steht jede Rune für einen Buchstaben, wie unser heutiges Alphabet. Des Weiteren verfügen diese Zeichen aber auch über spezielle übernatürliche Kräfte. Dadurch kann auch durch Runen Einfluss auf bestimmte Situationen genommen werden; beispielsweise im Krankheitsfall, zur Förderung von Gesundheit, Stärke, Kraft, et cetera.
Nordische Runen
Die Nordischen Runen unterteilen sich nochmals in verschiedene Runenreihen, abhängig von der jeweiligen Epoche:
- das Ältere FUTHARK (ursprüngliche Runenreihe)
Diese Runenreihe umfasst 24 Runen und wird datiert auf die Zeitspanne von etwa 30000 v. Chr. Bis 700 n. Chr.
- das Jüngere FUTHARK
Im Zuge der Christianisierung wurde die herkömmliche Runenfolge von 24 auf 16 Zeichen gekürzt. Dies geschah im 7. und 8. Jahrhundert.
- das Angelsächsische FUTHARK
Bis in 10. Jahrhundert erweiterte sich das FUTHARK dennoch wieder im Angelsächsischen Raum auf sogar 31 Schriftzeichen.
Das sind viele andere Runenreihen, die nach dem 10. Jahrhundert genutzt wurden. Allerdings sind diese die bekanntesten.
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WISSENSWERT:
Warum heißt es FUTHARK?
Dieses Wort setzt sich zusammen aus den ersten sechs Buchstaben der Runenreihe.
Fehu, Uruz, Thurisaz, Ansuz, Raido und Kenaz, kurz FUTHARK.
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Welche, der genannten Runen, ein/e Hexe/ letztendlich verwendet, hängt ganz von ihr/ihm ab.
Ich, persönlich, arbeite sehr viel mit den Nordischen Runen, genauer gesagt dem Älteren FUTHARK. Im Bezug auf andere Runen habe ich allerdings keinerlei Erfahrung.
Es werden noch weitere Beträge folgen, in denen ich die einzelnen Runen des Älteren FUTHARK vorstellen werde.